Zwei Landesverbände. Zwei Geschäftsführer. Eine Mission.

Shownotes

Was entsteht, wenn zwei Perspektiven zusammenkommen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen?

In dieser Podcastfolge sprechen wir mit:
- Marc Groß, Landesgeschäftsführer des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg e.V.
- Leonard von Hammerstein, Landesgeschäftsführer des DRK-Landesverbands Badisches Rotes Kreuz e.V.

Gemeinsam blicken wir zurück auf die Anfänge ihrer Zusammenarbeit – eine Zeit, in der vieles noch neu und unklar war – und darauf, wie daraus Schritt für Schritt ein vertrauensvolles, eingespieltes Miteinander gewachsen ist. Es geht um gemeinsame Erfahrungen, Herausforderungen und das, was verbindet.

Vor allem aber richten wir den Blick nach vorn: auf Themen, die uns alle bewegen, und auf die Chancen, die entstehen, wenn man Kräfte bündelt und Zusammenarbeit aktiv lebt.

Ein persönliches Gespräch über Entwicklung, Vertrauen und die Zukunft im DRK.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hi, das ist Stabil Sozial.

00:00:02: Der Podcast des DER Karl-Lannisverband Baden-Württemberg mit Caroline und Melissa.

00:00:08: Hier bekommst du echte Einblicke Geschichten aus der Praxis spannende Hintergründe Und Gespräche mit Menschen aus Haupt- und Ehrenamt Von Bevölkerungsschutz bis hin zur sozialen Arbeit.

00:00:22: Ich habe damals gewohnt, dass ich die längste SMS geschrieben habe.

00:00:28: Heute haben wir zwei Gäste zu Besuch, die das rote Kreuz in Baden-Württemberg maßgeblich prägen.

00:00:34: Marc Ros und Leonhard von Hammerstein!

00:00:36: Hi ihr beiden, schön dass ihr heute da seid.

00:00:39: Ihr seid beide Landesgeschäftsführer?

00:00:41: Du mag seit Januar Zwei Tausend Zwanzig vom Diakar Landesverband Baden Württmberg Und seit Juli, es ist du Leonat der Landesgeschäftsführer vom DRK-Landesverband Badisches Roteskreuz.

00:00:56: Ihr beide arbeitet jetzt schon eine Weile eng zusammen – aber am Anfang war euer Zusammenspiel noch deutlich weniger eingetaktet als heute!

00:01:04: Vieles lief getrennt, Routinen mussten sich erst finden und heute da wirkt vieles fast selbstverständlich und sehr eingespielt.

00:01:13: Genau darüber wollen wir sprechen….

00:01:15: Wie hat alles angefangen?

00:01:17: Was waren eure ersten gemeinsamen Schritte und was hat sich im letzten Jahr besonders gut entwickelt.

00:01:24: Und dann schauen wir gemeinsam auf die Themen, die für unsere Arbeit zukünftig eine zentrale Rolle spielen.

00:01:30: Lasst uns mit einer kurzen Frage zum Warm-Up beginnen!

00:01:33: Wie würdet ihr den jeweils anderen mit fünf Worten beschreiben?

00:01:38: Okay ich fange an... Einfühlsam, zielorientiert Selbstlos und fluffig.

00:01:47: Fluffig?

00:01:51: Und Leonhardt?

00:01:52: Dynamisch, innovativ, führungsstark, zielorientiert, empathisch reflektiert.

00:02:01: Okay das hört sich doch eigentlich ganz gut an!

00:02:05: Wir würden mit euch jetzt mal so ein Blick zurückwerfen.

00:02:08: was waren denn eure beruflichen Steps bevor ihr bei Miewerlingen Landesverband angefangen habt?

00:02:13: Jetzt fängst du mal an.

00:02:14: Ich war vorher beim anderen Landesverband zuletzt in der gleichen Position.

00:02:17: Also ich fahre insgesamt knapp zehn Jahre beim DRK-Landesverband in Nordrhein, angefangen als Referent des Präsidenten und des Vorstands – genau, aufgehört das Vorstand!

00:02:28: – und bin dann als Landesgeschäftsführer mit dem Jahr im Jahr für den Bayerischen Rundkreuz

00:02:34: gekommen.

00:02:35: Und davor habe ich studiert.

00:02:36: Das war tatsächlich mein Berufseinstieg in DRK.

00:02:39: Was hast du spät studieren?

00:02:43: Wirtschaftswissenschaften und Philosophie studiert, also in zwei Parallel-Studiengängen.

00:02:48: Wirtschaftswissenschaften abgeschlossen, Philosophien nicht – das ist ein Gehörding wie dazu!

00:02:53: Und ich habe aber erst spät angefangen zu studieren und vor ein paar Jahren im Kulturbereich gearbeitet, vor allem an verschiedenen Theatern.

00:03:02: Ich hab auch mal Philosophier studiert am Leferne-Uni in Hagen.

00:03:06: Hab' ich noch nichts Ende gemacht.

00:03:09: Ich bin die Plumpetergoge und die Plumkaufmann Ja, und bin lange Zeit bei der Bundeswehr gewesen.

00:03:15: Hab dann offiziell auf Bahn gemacht... ...und bin dann zur Weltrundhilfe gewechselt.

00:03:20: Das ist auch so eine große Nicht-Regierungsorganisation die in über dreißig Ländern gerade in Entwicklungsländern tätig ist.

00:03:28: Und bin dann da nach vier, fünf Jahren wo ich viel mit Kommunikation gemacht habe zum Bundesverband von Rotenkreuz nach Berlin gewechselnt.

00:03:38: Hab da ein bisschen mehr Verantwortung übernommen.

00:03:42: Ja, gab es einen glücklichen Moment.

00:03:45: Und seitdem bin ich mit dem Beginn von Corona hier in Stuttgart angefangen und darf hier Landesgeschäftsführer sein.

00:03:52: Erinnert ihr euch noch so an euer erstes eindrückliches Erlebnis?

00:03:55: In der neuen Position als Landesgeschäftshilme?

00:03:58: Ich hatte ein relativ eindrückliches Erlebnes mit einem Kollegen hinter mir dran.

00:04:04: War jetzt nicht ganz am Anfang aber das war tatsächlich schon sehr früh in der Zeit wo wir... ... glaube ich einem relativ hälftig aneinander geraten, ... ... sind ziemlich am Anfang gegen Rettungsdienst.

00:04:18: Ja aber wir haben es dann gut hingekriegt also... Aber das war sicherlich sozusagen eines der eindrücklichsten ... ... Erlebnisse für mich in den ersten... Also es war sicher innerhalb des ersten halben Jahres?

00:04:33: Ja!

00:04:36: Ich kam ja aus dem anderen Bundesland mit zwei der Kananisverbänden und da hatten die beiden Kananisterbänden einfach nichts miteinander zu tun.

00:04:42: ... und die Herden, die schon sozusagen als ich anfing... ... gab es ja eine intensive Arbeitsbeziehung hier zwischen den beiden Landesverbänden.

00:04:55: Und es war irgendwie glaube ich alles eingespielt und jeder wusste sozusagen wer was macht oder darf und wie die anderen arbeiten.

00:05:05: Das habe ich glaube ich so ein bisschen durcheinandergebracht, wenn sich dann da irgendwie angefangen hat rund auch ... eine eigene Sichtweise dann irgendwie auf verstehenen Punkte mit reingebracht haben.

00:05:16: Dann haben wir einfach irgendwie, glaube ich die bestehenden Routinen so ein bisschen ausgereilt.

00:05:23: Ja

00:05:26: also erstmal mein erstes Erlebniswahl Corona... Ich bin hierhergekommen und nach zwei Monaten haben wir hier in Kirchen im Unterteck... ...eine Einrichtung für Wuhan Rückkehrer in den Live-Betrieb gesetzt und das war natürlich für mich ein neuen Job.

00:05:43: Ich kannte niemanden unglaublich Herausforderungen, ich glaube, ich habe mich jeden Tag überfordert gefühlt in den ersten Monaten mit der Situation ungleichsam.

00:05:52: War es ein großer Glücksfall weil ich innerhalb von kürzester Zeit unglaublich viele Leute, egal ob aus Politik oder hier aus Murotenkreuz erkenndern durfte und deswegen bin ich nach wie vor dankbar auch wenn das eine herausfordernde Zeit war dass sich auch direkt hier einen Stabsarbeit reingehen konnte irgendwie nicht nur irgendwelche Akten von A nach B geschoben haben, sondern Entscheidungen mit Anbahnen und Treffendorfte.

00:06:14: Und das hat mir viel mitgegeben für den weiteren Weg.

00:06:19: Ja klar!

00:06:19: Und dann als Leone abgekommen ist wenn er so bald war... Das war für mich ein großer Glücksfall.

00:06:25: Ich habe auch mit der Birgit vorher super zusammen gearbeitet aber das wäre jetzt eine Chance das Ganze nochmal auf andere Füße zu stellen.

00:06:33: Aber wie das so ist, wenn du Menschen in Führungspositionen hast Gibt es da immer so ein Scheinwerfer, der aus verschiedenen Perspektiven auf dich gerichtet ist?

00:06:42: Und manchmal scheinen die Scheinwärfer heller und manchmal nicht so hell.

00:06:46: Klar haben Leute Erwartungshaltung an dich, denen du irgendwie versuchst gerecht zu werden.

00:06:53: Ich habe versucht am Anfang sehr offen zu sein für neue Wege und habe relativ schnell gemerkt dass in unserem Verband das nicht so einfach ist sozusagen das andere, dass zulassen.

00:07:06: Also was du selbst vielleicht auch so als Weg dir vorher definiert hast und damit kam ich nicht gut klar.

00:07:13: also in dieser Anfangszeit sozusagen dieses... wie schnell können wir irgendwie gut zusammengehen?

00:07:20: Als Menschen haben wir uns gut verstanden.

00:07:22: aber auf der anderen Seite wo gibt es Themen die ich einfach loslassen muss?

00:07:27: Wo müssen wir Meinungen vielleicht auch von anderen egal sein?

00:07:30: So, weil wir sind ja der größere der beiden Landesverbände und dementsprechend gibt es eine ganz besondere Erwartungshallungen.

00:07:37: Die war damals noch wesentlich stärker als wie das heute davon ist.

00:07:39: Deswegen da musste ich mich dran gewöhnen.

00:07:42: aber unser erstes gemeinsames Projekt jetzt haben ist super!

00:07:47: Ich habe gerade an den Leonert seine Tochter, die ist Solway, die hab' ich grade zu Luisa gebracht.

00:07:54: Der geht's grad nicht so gut und die hängen zusammen ab.

00:07:56: Und das ist glaube ich was, was wir jetzt mittlerweile haben, nicht nur dass wir beruflich ziemlich gut auf Kost sind, sondern dass wir uns auch so gut als Menschen verstehen.

00:08:06: Und das ist einfach nur ein kleiner Glücksmoment an dem ich gern festhalten würde.

00:08:12: Das hört sich doch gut an!

00:08:14: Ihr habt vor euch... ihr habt schon bisschen entfremdet Zettelchen und Stifte.

00:08:20: Ihr dürft nämlich jetzt kurz was aufschreiben.

00:08:23: Und zwar würden wir gerne von euch wissen jeder für sich, was war euer erstes gemeinsames Projekt?

00:08:30: Ich schreibe einfach was auf, was ich cool fand.

00:08:34: Wir machen es so, wir schreiben das auf wo wir was wir richtig geil fanden gemeinsam.

00:08:40: Weil der erste kann ich mich nur dunkel dran erinnern.

00:08:44: Hast du das Erste?

00:08:46: Hast du sowas drauf?

00:08:47: Das erste gemeinsame Projekt!

00:08:49: Ich bin super schlechter.

00:08:52: Aber

00:08:54: ich habe eine Antwort und könnte die verargumentieren.

00:08:55: Okay ja warte, was schreib' ich auch hier...

00:08:59: Ich habe keine Ahnung,

00:09:00: wie viele die kennen gemeinsam ist.

00:09:03: Was steht denn da Bill?

00:09:05: Der Freikerungsschutz

00:09:07: und Sanierung der RK-Landesschule.

00:09:12: Okay!

00:09:14: Ja, fast.

00:09:18: Ja gut... Wie lief dir die Zusammenarbeit zu Beginn ab?

00:09:21: also ihr habt ja gerade schon gesagt es war so ein bisschen holprig Anfangs.

00:09:25: aber wann kam so der Punkt wo ihr ... harmoniert habt oder wo ihr vielleicht auch gemerkt habt, wir müssen jetzt an einem Strang ziehen.

00:09:33: Es kommt eigentlich... Oder es ist für uns alle der beste Weg?

00:09:38: Ich würde sagen das war ein iterativer Prozess.

00:09:41: Also damals gehören vielleicht, ich habe Marc die längste SMS geschrieben, die ich jemals beschenkt habe.

00:09:46: Ich hoffe du hast sie noch gemacht!

00:09:49: Aber mir war tatsächlich einfach von Anfang... An klar so, also das muss funktionieren.

00:09:57: Es gibt gar keine andere Chance als dass das funktioniert.

00:10:05: Muss das nicht überbetteln?

00:10:06: Das hat ganz am Anfang kurz irgendwie geruckelt aber seitdem ist es eigentlich kontinuierlich immer besser geworden.

00:10:14: Also wir sind deutlich nur in eine Richtung unterwegs gewesen Und ich habe hier jetzt aufgeschrieben Sanierung der Der Kallandesschule, weil wir haben schon vorher viel zusammengearbeitet.

00:10:31: Aber so wirklich das erste richtige gemeinsame Projekt gerade auch von uns beiden und dass in meinen Augen nochmal die Zusammenarbeit zwischen uns aber auch die Zusammenarbeiten zwischen den beiden Häusern für die wir stehen davon wirklich auf neues Level gehoben hat, auf ein deutlich anderes Level geholt ist.

00:10:52: halt das Projekt der Sanierung der Landenschule gewesen.

00:10:56: Oder ist es immer noch?

00:10:57: Und weit vorher liegt aber ein gemeinsamer Besuch in Berlin mit unseren Kreisgeschäftsführenden gemeinsam, also die beiden Landesverbände wo wir dort gemeinsam mit Bundestagsabgeordneten gesprochen haben und wo wir uns intensiv damit auseinandergesetzt haben dass wir zukünftig enger zusammenarbeiten wollen Steuerkreisen, gemeinsame strategische Themen besprechen wollen.

00:11:24: Dass wir uns auf Augenhöhe begegnen wollen und dass wir gemeinsam unsere Themen im Baden-Württemberg nach vumbringen

00:11:30: wollen.".

00:11:30: Und das war für mich so ein initialer Moment weil da das so eine Lagerfeuerromantik von Leuten die eher aus weiß ich nicht der kulturell aus Südbaden kommen und Leuten die irgendwie aus da Baden Württemberg kommen.

00:11:44: und das ist schon so einen Moment gewesen wo wir auch klar mal gemacht haben Das kann nur gehen, um den Vertrauensvorsprung gegen.

00:11:53: Wo es nicht darum geht wer hat jetzt eigentlich welche Redezeit?

00:11:56: Also hat der Leonhardt mehr Redezeiten als ich gibt es jetzt irgendwie Themen die spezifisch zugeteilt werden müssen weil wir eben in größerer Landesverband sind oder bei der Inhalt vielleicht im anderen Landesverwand legts sondern wo wir auch mal klar gemacht haben hey wir brauchen den Vertraunen-Vorsprungen von euch Wir müssen arbeitsteilig unterwegs sein Themen, die wir so auf dem Tisch liegen haben gar nicht mehr in den Griff kriegen.

00:12:22: Weil du wirst das selber mittlerweile der soziale Sektor steht oder Dorg.

00:12:26: Es gibt weniger Mittel zur Verfügung.

00:12:28: Das merken wir in jedem Haushalt, der irgendwie eine Kommune verabschiedet wird.

00:12:32: und wenn wir diese ganzen Themen noch gut hinkriegen wollen, dass rote Kreuz stabilisieren wollen in der Zukunft braucht es halt zwei Landesverbände, die gut miteinander klarkommen und die immer auch schauen, dass nicht alle Themen doppelt besetzen war für mich in Berlin so eine Situation, ein erster Moment wo ich das Gefühl hatte dein Städtengeist, dem wir dann auch ein bisschen Schwungmasse, die wir genutzt haben um uns einfach anzulernen.

00:12:58: Also nicht nur inhaltlich sondern auch von der Struktur.

00:13:00: mittlerweile ist es gang und gäbe dass wir vorgelernst zusammenhaben da diese Geschäftsführertagung und dass wir übergreifend intims wie beim Bevölkerungsschutz zum Beispiel zusammenarbeiten.

00:13:11: also wir haben gemeinsam Kampagnen Wir gucken wer hat welche Fähigkeiten Und danach besetzen wir solche Projektteams und nicht danach nach irgendeinem Proport, also nach irgendwelchen Stimmgewichtungen.

00:13:22: Sondern wir machen es so wie's gut für die Sache ist und wie es dem Roten Kreuz gut tut und das macht auch unglaublich viel Freude.

00:13:30: Wie koordiniert ihr denn eure Aufgaben jetzt untereinander?

00:13:34: Also teilt euch ja da schon ein bisschen auf oder dass ihr nicht beide immer in den Projekteams mit drin seid... ... dass ihr euch die Themen untereinander aufteilt oder jetzt auch bei der Landesschule, habt ihr es da auch ein bisschen?

00:13:46: Also ich glaube wir haben jeder von uns hat irgendwie auch persönliche Sterne.

00:13:51: Also sicherlich auch persönlichen Leidenschaften aber auch irgendwie persönliche Sternen und Schwächen... Und wir machen das gar nicht so ganz bewusst und explizit immer, aber ich glaube, wir verteilen uns schon immer, sodass jeder in den Feldern oder auf mit denen Aufgaben dann betraut es die vielleicht besser liegen oder wo vielleicht mehr Leidenschaften liegen.

00:14:15: Und teilweise haben wir bestimmte Prozesse zwischen uns verteilt, wir verschränken zum Beispiel gerade zwei Arbeitsbereiche der beiden Landesgeschäftsstellen und das eine im Bereich der Wohlfahrt und Sozialarbeit.

00:14:31: Da ist Marc sozusagen den ersten Ansprechpartner auf der anderen Seite verschränkt.

00:14:35: wer auf die Arbeit der Menschen in Depression und Öffentlichkeitsarbeit machen, da bin ich ... her, sozusagen der Ansprechpartner.

00:14:41: Insofern, manchmal ist das eine thematische ... ... Zuordnung aber manchmal gerade in Prozessen auch nach draußen.

00:14:47: sozusagen gucken wir auch irgendwie wo steht dieser Prozess grade?

00:14:51: Bei den Schulen war jetzt auch irgendwie ... ... Projekte mit anderen HIST-Organisationen oder einfach dem Außen unserer Organisation.

00:14:59: und dann gucken wir da gerade wo steht es grade und schieben uns die Bälle auch hin und her nachdem ... wie wir A entweder zeitlich verfügbar sind, aber B natürlich auch... ...wie wir glauben sozusagen das.

00:15:13: ihr würdest ja eine oder andere dem Prozess gerade besser in unserem Sinne nach vorne bringen können.

00:15:19: Aber wir daten uns da immer absurd, dass jeder entscheidungsfähig ist und so dass jeder auch sprechwähig ist?

00:15:27: Und wie Lionard gesagt haben manchmal sind andere Fähigkeiten gefordert.

00:15:31: Manchmal sind verbindende Elemente geforderd, manchmal ist eine klare Kante mal gefordered.

00:15:39: Das teilen wir uns bei Choice auf und ansonsten versuchen wir Themen einfach auch nicht doppelt zu belegen.

00:15:45: Es macht einfach keinen Sinn, wenn wir Meetings mit dem Landkreistag haben das mir da immer zur Zweit auftreten wird.

00:15:51: es macht Sinn dass klar ist es gibt dort zwei entscheider die arbeitsteilig vorgehen die sich miteinander abstimmen.

00:15:58: aber es macht einfach kein sinn darauf zu achten dass wir immer mit dem selben Gesicht auftauchen.

00:16:05: Und die Menschen lernen das auch, sozusagen.

00:16:07: Die lernen dann auch über das Deutsche Rote Kreuz im Baden-Württemberg zu sprechen und versuchen nicht mehr auseinanderzudividieren da dieser eine Landesverwandte oder der andere.

00:16:17: Ich glaube es ist ein Erfolgsgeheimnis.

00:16:20: Wenn ich auf die letzten Jahre um die Projekte gucke, in denen wir so gestaltet haben, dann merke ich einfach dass das Rote Kreuz dadurch auch gestärkt ist, dass man nicht immer nochmal seine Hand heben muss ... Perspektive des anderen Landesverbandes... ...irgendwas hinzufügen muss.

00:16:37: Ja, das macht ja auch viel mehr Sinn.

00:16:39: Also wir haben ja die gleichen Themen.

00:16:40: also warum ich auch gleich bearbeiten?

00:16:43: Und vielleicht kann ich das mal kurz ergänzen dass der Schöne ist irgendwie das wird gesehen.

00:16:47: Man hat jetzt gerade so Anleutungsweise beschrieben am Anfang gab es die Reaktionen irgendwie dann spricht egal ob ich das war oder eher einer der beiden Landesgeschäfts-Sauer sprich zu einem Thema Whatever oder tauchte eine in dem Artikel auf und andere nicht.

00:17:02: und da gibt's ... im Verband, der auf der einen Seite aber sagt, ihr soll zusammenarbeiten.

00:17:08: Die große Reaktion, jetzt auch hier unser Land ist so, wenn man gar nicht in Erscheinung bin, ob es einmal um das Thema XYZ geht und... Das war in den ersten Monaten schon stark spürbar, würde ich sagen.

00:17:22: Aber mittlerweile stehen viele unserer Kreisgeschäftsungen da und sagen So, aber der letzten Vorbildant tatsächlich für mich ein ganz einfaches Erlebnis.

00:17:33: Wir wollen, dass ihr enger zusammenarbeitet, denn ihr ergänzt euch ganz gut und das beschreibt es glaube ich tatsächlich ziemlich treffend.

00:17:42: Und wenn wir jetzt Themen entwickeln, Projekte also zum Beispiel Innovationsstrategie dann entwickeln wir die nicht mehr nur aus Single-Lervs für den Einlandesverband sondern wir versuchen diese Projekten vom Beginn an integriert zu denken Und das macht es wesentlich einfacher, weil gerade wenn's um ownership von Menschen geht.

00:18:01: Dann ist es wichtig dass die vom Beginn an mit in so einem Prozess drin sind.

00:18:05: also und deswegen versuchen wir das auch immer auf beide Landesverbände auszulegen und dementsprechend ist es wachsen Menschen auch automatisch zusammen Wenn sie jetzt den Auftrag kriegen.

00:18:15: Wir wollen des Landeskatastrophenschutzgesetzes ändern und dazu brauchen wir eine Demonstrationen vom neuen Schloss dem Landtagsabgeordneten zu signalisieren, wie ernst wir das meinen und wie dringend notwendig so was ist.

00:18:28: Wir helfen Veranstaltung und wir lassen das im Team über beide Landesverbände hinweg von Beginn an entwickeln.

00:18:35: Dann hat man da einen gemeinsamen Erfolg.

00:18:37: Man hat gemeinsame Erfolge und Misserfolge um das Schweiß zusammen egal ob die Strukturen schon darauf ausgelegt sind dass wir zusammenwachsen oder nicht und den Weg werden wir auch konsequent weitergehen in den nächsten Jahren.

00:18:52: Dass sie gerade schon die Aktion Helfer-Gleichstellung angesprochen.

00:18:56: Das war ja sicherlich ein Highlight vor allem im letzten Jahr.

00:19:00: Was waren denn noch so eure Highlights in den letzten Jahren?

00:19:03: Als Landesgeschäftsführer, welche Projekte Themen haben da besonders herausgeragt?

00:19:08: Boah, hätte ich das gewusst, hatte ich mir eine Liste gemacht!

00:19:12: Also... Ich komme jetzt gerade aus dem ersten Mal sein lange Zeit vier Tagen Urlaub und davor hatten wir seit Mitte Oktober einfach den Kopf sozusagen neben dem ganzen Tagesgeschäft ran voll mit der Landesschule.

00:19:32: Insofern fällt es mir tatsächlich auch gerade ein bisschen schwer an die Zeit und wie groß das Projekt und die Highlights aus der Zeit davor zu denken.

00:19:43: Ich mache ein paar Highlights, beginnend mit Corona.

00:19:46: Wir sind das erste Bundesland gewesen was geschafft hat des Innenministeriums dazu zu bewegenden Hilfsfonds aufzusetzen für Hilfsorganisationen und Organisationen des Bevölkerungsschutzes.

00:19:59: Das gab es vorher eigentlich nur für den Wohlfahrtsbereich, wir haben es geschafft das Thema Rettungswachen Förderungen anzugehen.

00:20:05: Wir haben eine neue Verwaltungsvorschrift entwickelt Und wir sind immer noch nicht da wo wir sein wollen.

00:20:10: aber wir haben uns immerhin geschafft dass mehr finanzielle Mittel bei dem Bau von Rettungswachen auch vom Innenministerium übernommen werden einen neuen Rettungsdienst planen auf dem Weg zu bringen, das Thema Hilfsfrist in Planungsfrist zu übersetzen und eine neue Technologie an den Staat zu bringen was hoffentlich bald der Fall sein wird um landesweit anders und effizienter auch zu planen wo wir welche Kapazitäten im Rettungstienst brauchen.

00:20:38: Wir haben es geschafft im wohlfahrten Sozialbereich mit der Liga der Freien Wohlfahrtspflege so lange es üben ging mehr Investitionen in den sozialen Bereich zu bekommen.

00:20:51: Was nicht sehr verständlich ist.

00:20:52: in den letzten Jahren, wir sind da zusammengewachsen.

00:20:54: Wir sitzen da zusammen mit der Diakonie der Karitas der AWO und wir haben mittlerweile große Themen wie Initiativen zur inklusiven Katastrophenvorsorge die wir entwickelt haben.

00:21:04: Wir haben eine Nachhaltigkeitszentrum gemeinsam mit dem Landkreistag Und ich finde wenn man so darauf zurückguckt mit den letzten Erfolgen die wir im Bevölkerungsschutz haben das Landeskatastrophenschutz geändert.

00:21:18: Wir gemeinsam als Landesverbände, wir haben gemeinsame Positionspapiere die wir gemeinsam entwickeln.

00:21:23: Gemeinsam an die Politik adressieren.

00:21:25: Wir sind über die Ministerien hinweg mittlerweile eine veritable Stimme nicht nur wenn es um das Thema Bevölkerungsschutz geht sondern auch wenn's um die Themen Gesundheit Präventionen Stationäre und ambulante Einrichtungen und Dienste geht.

00:21:40: Und das sind so Erfolge bei all den Rückschlägen und Herausforderungen die es in dem Zusammenhang gibt.

00:21:46: Denen ist man sich selten bewusst.

00:21:48: Ich glaube, man muss sich öfter mal die Zeit einfach nehmen das so ein bisschen vor dem geistigen Auge zu reflektieren.

00:21:55: Höchstbeschaffungsgrenzen C-Verhandlungen auch im Rettungsdienst für Rettungsthinsbudgets Die wir aber trotzdem immer wieder erfolgreich abschließen und die Menschen, die da mit uns das gemeinsam gestalten in den beiden Landesverbänden, die in den Abteilungen arbeiten, die der Vollgas geben bei der Interessenvertretung Das macht mich eigentlich am meisten froh.

00:22:17: Ich gehe hier jeden Tag gerne her, ich hänge gern mit den Leuten ab und egal wie schwierig die Situation ist man kann trotzdem gut damit umgehen.

00:22:26: so das macht viel Spaß.

00:22:29: Also man merkt schon es wird nicht langweilig hier.

00:22:32: Es gibt einiges zu tun Vieles gelingt weil ja die Strukturen auch wachsen.

00:22:37: wenn man gemerkt hat wenn man zusammenhält erreicht man einfach mehr.

00:22:42: Und die Menschen, die engagieren sich, sie haben Freude dabei, sich zu engagieren.

00:22:47: Wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, dann

00:22:50: kann da einfach auch noch mehr

00:22:52: draus werden und einige Themen brauchen aber auch klare politische Rahmenbedingungen damit wir unsere Aufgaben weiterhin zuverlässig erfüllen können.

00:23:02: Das hat man jetzt zum Beispiel auch gerade so mit der Helfergleichstellung gemerkt oder die Punkte, die ja auch Impositionspapier genannt werden.

00:23:10: Wenn sich das so ansieht, dann sieht man dass beide Landesverbände einfach mit den gleichen Herausforderungen zu kämpfen haben.

00:23:17: Und welche seht ihr denn noch über das hinaus?

00:23:22: Gibt es noch mehr Herausforderungen?

00:23:26: Wir wurden gesagt, wir sollen uns melden!

00:23:29: Ich habe mir wenig dran gehalten...

00:23:32: Ja ich sehe die strukturelle Herausforderung der Refinanzierung unserer Arbeit einfach immer schwieriger wird während Wir haben auf der einen Seite unsere Mitgliedsbeiträge, auf die wir in gewissen Einfluss was die Steigerung hat.

00:23:50: Aber auch die willschöpfliche Situation unserer Kreisverbände und Ortsvereine ist herausfordernd an allen Ecken und Elben Und gleichzeitig haben wir viele Mittel, die um Statisch zu fließen und gleichzeitig haben wie ein Tarif in den letzten Jahren einfach sehr dynamisch weiterentwickelt hat, was sicherlich sozusagen auch sein gutes und seine Berechtigung hat.

00:24:11: Aber was dazu führt dass wir einfach in einer wirtschaftlichen, wirklich herausfordernden Situation sind.

00:24:21: Und das ist in meinen Augen also die Referenzierung unserer Arbeit.

00:24:27: Die Referenzierungen der Rahmenbedingungen mit der Rückkreuzarbeit.

00:24:30: Das eine größte Herausforderung der nächsten Jahre.

00:24:32: Das ist die eine Seite.

00:24:34: Die andere Seite, gerade wenn ich jetzt schwerpunktmäßig also die Fachkräftemange pflege.

00:24:40: Also auch mit Verfassung nicht mehr darauf eingehen mittlerweile auf immer mehr Bereichen dieses Thema für uns aktuell.

00:24:49: aber wenn ich auf die Auf die Einsatzseite gucke dann sehe ich auf der einen Seite dass wir uns für immer größere Lagen jetzt planen auf den Sturm bereiten sollen sprechen über eine veränderte Sicherheitslage in Europa.

00:25:07: Alle wissen sozusagen, dass die Bundeswehr sich planerisch darauf einstellt und ich sehe an der Stelle einfach die große Herausforderung, dass wir als Rotes Kreuz ganz viele Bedarfszäger draußen sehen, die für den Fall der Fälle in unsere Richtung gucken – und unsere Größe zu sorgen ist das im Fall des Falles aber irgendwie zu viele Leute!

00:25:32: in unsere Richtung gucken.

00:25:33: Also wir sehen deutlich steigende Aufgaben im Bevölkerungsschutz, also wir haben das ... Wir haben unwetterlagen wie das Ahrteil in der Vergangenheit sicherlich auch nur deshalb so gut bewältigen können weil wir mit dem Bundeswehr einen starken Partner an der Seite hatten und der fällt in Zukunft weg.

00:25:55: Die sind in anderen eigenen Strukturen und Aufgaben gebunden Und gleichzeitig haben wir noch viele andere Richtungen, in die unsere Einsatzkräfte und unsere Hilfe auch gehen muss.

00:26:12: Da sehe ich einfach eine große Herausforderung für die Zukunft diesen Herausforderungen gerecht zu werden.

00:26:17: Ich glaube, wir können das.

00:26:18: Das kann gelingen!

00:26:20: Aber ich sehe ein Stück weit einfach dass uns da die Zeit wegläuft... ...und ich sehe jetzt tatsächlich so lange Geräte.

00:26:29: wie Michael gesagt Stellt sich auch wieder die Frage der Referenzierung.

00:26:36: Ich glaube, wir müssen uns jetzt neu und anders aufstellen.

00:26:38: Wir müssen jetzt eigentlich hingehen und versuchen mehr Menschen für die Arbeit in unseren Organisationen zu bewinnen.

00:26:46: Und da fehlen uns ein bisschen einfach gerade auch die Mission zu.

00:26:51: Und ich will mich echt nicht damit beschäftigen müssen um Sachen zu streiten, die eigentlich selbstverständlich sein müssen wenn wir staatliche Aufgaben übernehmen dann... muss das finanziell sauber ausgestattet sein, damit wir gut Menschen retten können.

00:27:05: Und nicht die ganze Zeit mit Abrechnungen und pyrokratischen Themen beschäftigt sind oder irgendwie vor Verwaltungsgerichte müssen um irgendwie noch Refinanzierung für was zu erstreiten weil wir wollen gerne effizient und qualitativ hochwertig Versorgung sicherstellen.

00:27:21: Da fehlt mir ein bisschen die Fantasie – da ist eigentlich auch ganz offen – wie in der Zukunft noch aussehen soll, da gerade im ländlichen Region.

00:27:30: Wo wir jetzt schon merken dass es nicht nur wenig Fachkräfte gibt sondern das die Generationen Eltern werden und das ist... Das ist wenige gesundheitliche Versorgung, gibt weniger Beratungsleistungen und da werden wir mehr machen müssen und zwar über sektoren Grenzen hinaus als wie das vielleicht jetzt auch der Fall sein wird.

00:27:48: Da müssen wir uns überlegen was können wir als Rotes Kreuz anbieten?

00:27:51: Wie passt das zusammen vielleicht auch zu anderen Wohlfahrtsverbänden?

00:27:54: Was kann Staat noch organisieren?

00:27:56: Und das muss gut aufeinander abgestimmt sein und wir können nicht die ganze Zeit damit verbringen irgendwelche Dokumente ausfüllen zu müssen.

00:28:04: So wie eine Pflegedokumentation, die überwordend sind und die uns immer wieder an Geschwindigkeit nehmen um... ...uns um die Versorgung der Menschen zu kümmern.

00:28:14: Das muss aufhören genauso wie wenn Leute eher eigentlich tätig sind bei unserem Brauchen.

00:28:19: dann sind die Motivations-Faktoren jetzt keine Raketenwissenschaft.

00:28:23: sie wollen gutes Material Und eine gute Ausstattung und das muss sichergestellt sein.

00:28:28: Das ist ja, kann man gut vergleichen mit der Bundeswehr die sollen Auslandseinsätze gehen so wie wir in Krisensituationen gehen sollen.

00:28:35: Wenn ihr keine ordentliche Uniformen oder Spitterschutzwester haben und das Gewehr ist irgendwie noch aus den neunzehntundessiebziger Jahren dann kann das nicht gut funktionieren.

00:28:44: und da sind die Leute auch nicht motiviert?

00:28:47: Und das ist bei uns genauso und ich finde es was sie in den letzten Jahren da geleistet haben Egal ob das Corona-Pande wie Hochwassersituationen gewesen sind, so die Menschen stehen immer noch da und immer noch bereit.

00:29:00: Aber ich finde das jetzt schon über einen längeren Zeitraum.

00:29:03: Egal in der Pflege, ob im Bevölkerungsschutz im gesamten sozialen Sektor brauchste einfach ein solides Fundament.

00:29:10: eine solide Finanzierung einer Wertschätzung definiert sich nicht nur über dass da mal Applaus gegeben wird oder man schicke Fotos im Wahlkampf macht sondern indem dann einfach die Rahmenbedingungen auch wirklich so schafft, dass die Motivationsfaktoren für die Menschen in dem Sektor arbeiten sind oder werden.

00:29:27: Wenn ihr euch denn ein Thema aussuchen dürftet, welches im Laufe der kommenden Legislaturperiode gelöst werden könnte?

00:29:35: Welches wäre das und warum?

00:29:37: Refinanzierung der Strukturen im Bevölkerungsschutz, weil ich da den größten Miet sehe, weil ja die Größe des Gebands zwischen Herausforderungen Aufgaben und Ausgangssituationen sehen könnte sicherlich ganz, ganz viele andere Themen auch noch mehr nennen.

00:29:58: Aber ich bin wirklich in einer gewissen Sorge wenn nicht auf diese Themen fällt oder die Szenarien.

00:30:05: Das ist nicht nur sozusagen der Worst Case, dass es nicht an starken Naturereignisse denke, wenn man an die Meteorogen den Glauben schenkt, die Wahrscheinlichkeit steigt dafür.

00:30:17: Das war etwas wie das, was im Arthalt passiert ist hier auch bei uns in Baden-Württemberg passiert.

00:30:22: Dass eine Hitzeperiode kommt und wir sind gut aufgestellt.

00:30:26: Wir sind leistungsfähig aufgestellt aber die... ...wir sind gut ausgestellt für dass, was in der Vergangenheit... ...die Herausforderung war mit Partnern, die uns da zur Seite standen.

00:30:37: Und da verschiebt sich halt gerade was.

00:30:39: und genau da sehe ich den größten Miet

00:30:42: vielleicht.".

00:30:44: im Investitionskostenzuschuss beim Bau von stationären Pflegeranrichtungen.

00:30:49: Von ein paar Jahren ist das Land da komplett ausgestiegen, wir haben immer mehr Menschen die Pflegeeinrichtung in der Zukunft brauchen werden stationär und wir haben derzeit die Situation, dass gerade die Gemeinnützigen im ländlichen Raum hart unter Druck stehen weil es da keine Verbundsysteme gibt, weil da keine Kosten gespart werden können.

00:31:08: ich hätte gerne, Gesamte Inzentilierung vom Bau bis zum Betrieb von Pflegeeinrichtungen neu überdacht wird und das muss dem Staat was wert sein, gerade in so einer Bevölkerungsstruktur wie wir sie haben.

00:31:21: Und da braucht es einen richtigen Wandel in der Denke und im Mindset – und dies würde ich mir erhoffen von der neuen Landesregierung!

00:31:32: Wenn wir jetzt mal weg von den politischen Forderungen gehen hin zu unseren internen Themen.

00:31:37: Wir hatten ja gerade schon Thema Umstrukturierung der Landesschule, Leonardo meint ist auch schon Kreisverbände die bis in finanzielle Probleme haben.

00:31:46: was sind aus eurer Sicht intern die dringendsten Punkte die wir unbedingt bearbeiten müssen?

00:31:51: Ich glaube wir müssen mehr zusammenarbeiten.

00:31:54: das gilt irgendwie für zwei Landesverbände und es gilt auch für Kreisverwende, sie sind einfach ein See für da alle aufgestellt her Verband.

00:32:03: Und das war in der Vergangenheit, glaube ich ganz lange genau die richtige Antwort auf die Umweltbedingungen.

00:32:11: Wir sehen mittlerweile dass diese Strukturen einfach immer stärker unter Druck geraten und ich glaube, dass wir uns auf allen Verbandsebenen wirklich auf das konzentrieren müssen was die Kernaufgabe ist.

00:32:27: Ich glaube nicht, dass plus in jedem der beiden Landesverbände eine Frage stellen müssen, was denn die beste Personalabrechnungssoftware für das DRK ist.

00:32:38: Ich glaube dass wir es schaffen müssen solche Aufgaben zu zentralisieren.

00:32:42: ich glaube dass man versuchen müssen jedes Problem was sich dem DRK in Baden-Württemberg stellt so wenig oft wie möglich zu lösen.

00:32:52: also dass wir hinkommen dass wir gemeinsame Beschaffung egal ob das Material oder Software ist dass wir gemeinsam vielleicht auch Abrechnungen vornbringen können, Personalabbrechnung.

00:33:02: Dass wir gemeinsam in Buchhalzungen... Also im Sinne von Share-Service-Centern glaube ich, dass wir an der Stelle ganz viel... also das wir an dieser Stelle durchaus Effizienzen heben können und dass wir uns einfach das Leben leichter machen können und dadurch auf allen Verbandsebenen den Fokus stärker auf das setzen können was wirklich die Kernaufgabe ist weil die ist herausfordernd gelungen.

00:33:24: Kameradschaftlicher Umgang Egal wie gut und effizient Prozesse gestaltet sind, wenn ich nicht in der Lage bin die Andersartigkeit des Gegenübers zu akzeptieren und die positiv für meine Entwicklung sehe dann stoppen Prozisse immer wieder.

00:33:41: Ich erlebe das im Roten Kreuz – nicht nur hier im Baden-Württemberg sondern insgesamt – nämlich erlebe eine gesunde Streitkultur Und ich würde mir wünschen dass die aber immer Menschen fokussiert ist und immer auch für die Zukunft auf Augenhöhe.

00:33:58: Man kann sich streiten, man kann inhaltlich unterschiedliche Auffassungen sein über Sachen, über Prioritäten aber ich finde man muss in der Lage sein am Ende des Tages armen Arme in den Sonnenuntergang zu schlettern haben.

00:34:15: Man muss sich dabei nicht mögen aber wir müssen Schulter an Schulter die Herausforderung der Zukunft begehen und dazu gehört das was Leonhardt gesagt hat eine klare Idee, eine klaren Vision wie wir in der Zukunft zusammenarbeiten müssen damit wir noch handlungsfähig bleiben und es gehört die richtige pädagogische Ton dazu.

00:34:38: Und da glaube ich haben wir alle ein Stück weit Potenzial bei beiden Feldern.

00:34:43: wenn wir das ein bisschen besser gemeinsam auf die Straße kriegen dann werden wir erfolgreich sein egal ob im Ortsverein den Kreisverbänden oder Landesverbände.

00:34:51: Auch so vielseitige Themen, mit denen wir uns hier

00:34:54: beim Roten Kreuz

00:34:54: auseinandersetzen.

00:34:56: Das ist auf jeden Fall wahnsinnig beeindruckend!

00:35:00: Meine letzte Frage wäre noch – wie würdet ihr euren Kindern kurz und einfach das Rote Kreuz erklären?

00:35:05: Und warum eure Arbeit als Landesgeschäftsführer

00:35:08: so wichtig ist?

00:35:10: Muss ich Ihnen gar nicht erklären, dass ich mich selber mal für das Rotte Kreuz abhängen kann.

00:35:17: Also wird nicht so kommen.

00:35:18: jetzt gleich.

00:35:21: Wenn sie sich jetzt nicht wissen, dass das rote Kreuz ist.

00:35:23: Was würdest du ihnen dann sagen?

00:35:25: Was macht es Rote Kreuze aus?

00:35:27: was ist das?

00:35:27: was machen die da?

00:35:30: Die helfen das sind die helfen.

00:35:32: ich

00:35:32: hätte mal früher so ein dreiklang Helfen retten betreuen.

00:35:35: also habe ich mal geschrieben Ja die die sind Bereits bevor das blaulich kommt da hier sind das Blaulicht und die sind auch diejenigen die noch da sind und betreuen Menschen, wenn das Blaulicht lange weg ist.

00:35:50: So würde ich es erzählen.

00:35:52: Und warum jetzt die Landesgeschützere Position so wichtig?

00:35:55: Jetzt war noch mal Frage.

00:35:56: Ja, ich glaube unsere erste Aufgabe ist Interessen von Kreisverbänden und Ortsvereinen zu bündeln und für ganz gute Rahmenbedingungen zu sorgen.

00:36:07: als Spracher in die Politik rein.

00:36:10: Ich finde dafür braucht's Menschen, die in der Lage sind das zu bindeln im richtigen Ton zu adressieren und die Spaß und Freude daran haben für Sachen zu kämpfen.

00:36:20: Und dafür braucht es nur mal jemand, der auch eine verantwortungsvolle Rolle übernimmt, der einigermaßen schaut dass die wirtschaftliche Situation nicht nur in den Landesverbänden sondern auch in den anderen Verbandsstrukturen passt und der dann gemeinsam mit den Präsidentinnen und Präsidenten so Themen nach vorn bringt.

00:36:40: Wie man das jetzt nennt?

00:36:41: Ob das jetzt Landesgeschäftsführer heißt oder wie auch immer Geschäftsführerspiel dabei weniger eine Rolle als mehr.

00:36:47: Ich glaube, es braucht sowas.

00:36:49: Es ist eine unglaublich hohe Verantwortung und ich bin hart demütig jeden Tag, dass ich das hier machen darf... ...und dass der Leonhard da ist und meine Schulter damit ein bisschen breiter

00:36:58: macht.".

00:37:01: Sehr schön gesagt!

00:37:02: Ja, damit sind wir auch am Ende.

00:37:04: Vielen Dank euch beiden für das Gespräch und eure Einwirkungen.

00:37:09: Danke ja auch von mir!

00:37:18: Folge uns auch gerne in den sozialen Netzwerken für weitere

00:37:22: Einblicke

00:37:22: und Updates.

00:37:23: Danke fürs Zuhören, bis zur nächsten Folge!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.